In unseren News finden sie:

Rechnungswesen

Für die Ertragsoptimierung im Unternehmen sind internes und externes Rechnungswesen sowie das Controlling elementar.

  • Im externen Rechnungswesen (Jahresabschluss, Buchhaltung) wird das Unternehmen von Eignern, Banken und anderen Gläubigern gemessen.
  • Das interne Rechnungswesen (Kostenrechnung, Kalkulation) dient der unterjährigen Erfolgsmessung – auch einzelner Unternehmensteile – und liefert wichtige Erkenntnisse durch Soll-Ist-Vergleiche.
  • Das Controlling unterstützt die Zielerreichung durch einen permanenten zielorientierten Erfolgs-Check.

Ideen zur Erlössteigerung und Kostensenkung gibt es oft genug. Für die Auswahl geeigneter Maßnahmen sind gleichermaßen eine ganzheitliche Sicht, eine möglichst offene Diskussion im Unternehmen und eine schlagkräftige Verwaltung erforderlich. Wie sonst sollten einerseits die Maßnahmen-Alternativen und andererseits deren Wirkungen auf die Jahresabschlüsse der nächsten Jahre – im doppelten Wortsinn: – berechenbar sein?

Kennzahlen

Kennzahlen werden oft kritisiert. Angeführt wird ihre Stichtagsbezogenheit und mangelnde Vergleichbarkeit. Auch erscheinen viele Kennzahlen als unsinnige oder unbrauchbare Größen.

Stichtagsbezogenheit

Selbstverständlich sind Kennzahlen Stichtagsgrößen. Sie gelten nur für den Zeitraum, auf den sie sich beziehen. Ihre Aussagekraft für die Zukunft beschränkt sich – wie der langfristige Wetterbericht – auf Vermutungen. Je detaillierter Zusatzinformationen gegeben werden, desto besser werden Prognosen und desto nützlicher sind die Kennzahlen.

Vergleichbarkeit

Selbstverständlich sind Kennzahlen nicht willkürlich mit anderen Unternehmen vergleichbar. Insbesondere Branche und Unternehmensgröße sind zu beachten. Auch bedeutsam ist die Nutzung des sogenannten Leverage-Effekts (bei gleichem Ergebnis gilt: je niedriger das Eigenkapital, desto höher die Eigenkapitalrentabilität.)

zum Seitenanfang >>

Unsinnige oder unbrauchbare Größen?

Viele Kennzahlen sind allgemein anerkannt (z.B. Rentabilitätskennziffern), andere dagegen wecken einige Zweifel an ihrem Sinn (z.B. Vermögensaufbau). Andererseits: Sogar in Produktionsunternehmen zweifelt niemand an dem Sinn der Kennzahl „Umsatz je Quadratmeter Ladenfläche“, obwohl sie doch für diese Unternehmen unbrauchbar ist. Sie wird eben nur von Unternehmen genutzt, die über eine Ladenfläche verfügen. Diese Toleranz sollte grundsätzlich auch für andere Kennzahlen gelten.

Der Entwicklung von Kennzahlen sind im modernen Controlling keine Grenzen gesetzt. Stets geht es darum, Ursachen für Wirkungen zu finden und mit einer schlanken und aussagekräftigen Kennzahl schnell und permanent zu messen. Dass dies auch vor Jahrzehnten schon getan wurde, zeigt sich heute in umfangreichen Kennzahlendefinitionen.

Einige Kennzahlen haben wir unten für Sie zusammen gestellt:

bwl.Kennzahlen 1:

  • Abschreibungsquote
  • Anlage- und Umlaufquote
  • Eigenkapital- und Fremdkapitalquote
  • Vermögensaufbau

bwl.Kennzahlen 2:

  • Cash Flow
  • Kapitalflussrechnung nach IFRS
  • Liquiditätsgrade
  • Net Working Capital

bwl.Kennzahlen 3:

  • Anlagendeckung
  • Dynamischer Verschuldungsgrad
  • Finanzierung
  • Verschuldungsgrad

bwl.Kennzahlen 4:

  • Eigen- und Fremdkapitalrentabilität
  • Leverage-Effekt
  • Produktivität
  • Return on Investment
  • Umsatzrentabilität
  • Wirtschaftlichkeit

bwl.Kennzahlen 5:

  • Umschlagshäufigkeit EK und FK
  • Umschlagshäufigkeit Forderungen

 

© urs Unternehmensberatung Ralf Sowa _Beratung & Sparring
Theodor - Heuss - Str. 36 _ 26129 Oldenburg _ fon 0441.2 176 174